für die Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde St. Peter-Ording am 16.07.25 und zur Weiterleitung an die Mitglieder der Schulverbandsversammlung des Schulverbandes Eiderstedt.

Gemeinde
St. Peter-Ording
Wir freuen uns, Sie ganz herzlich auf der Internetseite unserer Gemeinde St. Peter-Ording begrüßen zu dürfen. Diese Seite wurde für Sie geschaffen, für Menschen, die in unserer schönen Gemeinde leben und arbeiten, die hier geboren, aufgewachsen oder neu hinzugezogen sind, die uns bereichern. Wir sind 4.000 Einwohner:innen. Der Tourismus prägt unsere Region und die Anzahl der Tagesgäste übersteigt an Sommertagen mit Spitzenwerten mit über 20.000 Gästen pro Tag unsere eigene Einwohnerzahl. Das wissen wir.
Wir leben aber auch in diesem wunderbaren Raum der Natur, in einer Gemeinschaft, mit einer Geschichte, mit einer unglaublich großen Vielfalt an Möglichkeiten. Kein anderer Ort mit unserer Einwohnerzahl bietet ein solch großes Versorgungsangebot in nahezu allen Bereichen. Wir haben uns umgeschaut, gesammelt, gefragt, getüftelt und hier begonnen alles zusammenzustellen, damit Sie sehen, wie reichhaltig und lebendig unsere Gemeinde ist. Sie finden wichtige Informationen, Schlaues und Wissenswertes, ganz Persönliches und ’n büschn Düt & Dat.
Aktuelle Informationen aus der Gemeinde, Ausschreibungen und Bekanntmachungen finden Sie hier:
Gemeinsame Abschlusserklärung
Zwischen 1945 und 1990 wurden schätzungsweise über 10 Millionen Kinder und Jugendliche im Rahmen der Gesundheitsfürsorge auf mehrwöchige Kuren „verschickt“. St. Peter-Ording (SPO) zählte mit rund 40 Kurheimen und ca. 325.000 Verschickungen deutschlandweit zu den größten Kinderkurorten. Nachdem die Kinderkuren lange Zeit als Erfolgsgeschichte erzählt wurden, häufen sich seit einigen Jahren Schilderungen erfahrener Gewalt. Zugleich melden sich Verschickungskinder sowie Vertreterinnen und Vertreter des Heimpersonals zu Wort, die positive Erinnerungen an die Kinderkuren haben.
Der Runde Tisch „Kinderverschickung in St. Peter-Ording“, eingerichtet und von der Gemeinde St. Peter-Ording (SPO) aus öffentlichen Mitteln finanziert, hatte von September 2024 bis Juli 2025 Bestand und trat in dieser Zeit planungsgemäß vier Mal zusammen. Seine Gründung geht auf den Wunsch der Heimortgruppe Verschickungskinder SPO zurück, wobei auch ehemaliges Kurheimpersonal Gesprächsbedarf hatte. Bundesweit erstmalig kamen Verschickungskinder mit negativen Erfahrungen, Verschickungskinder mit positiven Erfahrungen, Vertreterinnen und Vertreter des Kurheimpersonals sowie Anwohnende zusammen, um verschiedene Aspekte des Kinderkurwesens untereinander sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde SPO, der Landesregierung Schleswig-Holstein und des Sozialausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landestags zu erörtern. Mit diesem multiperspektivischen Ansatz sollten eine differenzierte Betrachtung des sozialmedizinischen Massenphänomens ermöglicht und künftige Handlungsoptionen ausgelotet werden. Diskutiert wurden Schwerpunktthemen in ihrer zeitlichen Abfolge im Verschickungsprozess:
Koordiniert und moderiert wurde das Dialogformat von Dr. Helge-Fabien Hertz, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Der Runde Tisch stellt fest:
gez. die Teilnehmenden des Runden Tisches
St. Peter-Ording, den 18.07.2025
Spendenaufruf
Schätzungsweise 325.000 Kinder wurden zwischen 1945 und 1990 in rund 40 Kinderkurheime nach St. Peter-Ording verschickt. Viele von Ihnen haben dort Leid erfahren, andere haben positive Erfahrungen gemacht.
Damit dieses Kapitel unserer Geschichte nicht vergessen wird, soll im Museum Landschaft Eiderstedt in SPO jetzt eine Multimedia-Station entstehen, die aufklärt, erinnert und eine Möglichkeit zum Dialog bietet. Helfen Sie mit bei der Einrichtung dieses Ortes!
Sie können bis zum 15. August 2025 spenden an:
Empfänger: Amt Eiderstedt
IBAN: DE 34217500000040010654
Verwendungszweck: Kinderverschickung SPO
Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Katja Sinn, Museumsleitung Museum Landschaft Eiderstedt, wenden: katja.sinn@museum-landschaft-eiderstedt.de
für die Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde St. Peter-Ording am 16.07.25 und zur Weiterleitung an die Mitglieder der Schulverbandsversammlung des Schulverbandes Eiderstedt.
Sehr geehrte Damen und Herren,
die vergangenen Monate im Schulverband Eiderstedt waren für uns alle herausfordernd. Unterschiedliche Erwartungen, unklare Kommunikation und gewachsene Meinungsverschiedenheiten haben das Miteinander belastet – so weit, dass die Auflösung des Schulverbands im Raum stand.
Wir möchten offen ansprechen, was viele denken: Ja, St. Peter-Ording sieht sich allein schon aufgrund seiner wirtschaftlichen Größe, Dynamik und Ressourcen als eine treibende Kraft in der Region und im Schulverband. Die Möglichkeit, alle Schulformen vor Ort anbieten zu können, empfinden wir als großes Privileg, das es zu schützen und zu bewahren gilt. Zugleich – und das möchten wir deutlich betonen – ist unser Blick stets genauso auf die gesamte Halbinsel und Tönning gerichtet. Wir sind überzeugt, dass ein starkes Bildungsangebot in St. Peter-Ording auch Eiderstedt insgesamt zugutekommt.
Deshalb haben wir uns in den letzten Monaten bewusst entschieden, nach Lösungen zu suchen. Mit Hilfe eines von uns beauftragten Planungsbüros möchten wir die Situation am Schulstandort realistisch und ergebnisoffen bewerten, um dann mögliche Entwicklungsszenarien aufzeigen. Erste Tendenzen stimmen zuversichtlich, die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist konstruktiv und es gibt bereits konkrete Zeichen der Unterstützung, etwa durch die Zusage einer zusätzlichen Lehrerstelle am Gemeinschaftsschulteil der Nordseeschule. Die Ergebnisse unserer Berater werden wir selbstverständlich auch mit dem Schulverband teilen.
Wir wollen die Probleme der letzten Monate nicht ausblenden. Im Gegenteil: Eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem, was schwierig war, ist für uns die Grundlage eines echten Neuanfangs. Gleichzeitig glauben wir, dass unser Schulverband unbedingt über das Potenzial verfügt, gemeinsam neue Wege zu gehen – zum Wohle der Kinder und Jugendlichen auf der Halbinsel. Deshalb möchten wir unseren Wunsch bekräftigen, im Schulverband eine Mediation anzustoßen. Ein solcher Schritt kann die Basis für einen zukunftsweisenden Neuanfang sein – auf Augenhöhe, offen und lösungsorientiert.
Die Gemeinde St. Peter-Ording bekennt sich ausdrücklich zum Schulverband Eiderstedt. Wir sind überzeugt: Nur gemeinsam können wir den jungen Menschen auf unserer Halbinsel ein starkes, vielfältiges und wohnortnahes Bildungsangebot ermöglichen. Lassen Sie uns das Verbindende in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam gestalten, was Eiderstedt für die Zukunft braucht: gute Bildung, verlässliche Strukturen und gegenseitiges Vertrauen.
Boy Jöns Boris Pfau
Bürgervorsteher Bürgermeister
Informationen zum bisherigen Arbeitsstand und Beteiligungsstationen zur Mitgestaltung des weiteren Prozesses
10-13 Uhr auf dem Marktplatz
16-19 Uhr im StrandGut
Sankt Peter-Ording ist ein beliebter Urlaubsort – und genau darin liegt auch eine Herausforderung: Die Gemeinde muss einerseits genug Angebote für die vielen Gäste schaffen, gleichzeitig aber auch dafür sorgen, dass die Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner erhalten bleibt. Besonders auf dem Wohnungsmarkt zeigt sich dieser Spagat: Während die Nachfrage nach Ferienunterkünften steigt, wird es für Einheimische immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Hier setzt der Städtebauliche Rahmenplan an. Aufbauend auf dem bestehenden Ortsentwicklungskonzept soll er konkrete Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Ziel ist es, Sankt Peter-Ording langfristig als lebenswerten Ort zum Wohnen zu gestalten – und gleichzeitig die wirtschaftlichen Chancen des Tourismus verantwortungsvoll zu nutzen.
Der Rahmenplan ist ein sogenanntes informelles Planungsinstrument. Das bedeutet: Er ist nicht rechtlich bindend, dient aber als wichtige Grundlage für spätere Entscheidungen – etwa bei der Überarbeitung von Bebauungsplänen oder der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans. Auch die Problematik nicht genehmigter Ferienwohnungen soll im Rahmen der Planung untersucht werden.
Was sind die Schwerpunkte des Rahmenplans?
Der Städtebauliche Rahmenplan beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Themen:
Mit dem Rahmenplan sollen konkrete Ansätze entwickelt werden, um die Zukunft von Sankt Peter-Ording nachhaltig, sozial ausgewogen und im Einklang mit der Natur zu gestalten.
Wie wird der Rahmenplan erarbeitet?
Seit März 2024 wird für die Gemeinde St. Peter-Ording der städtebauliche Rahmenplan erarbeitet. Ziel ist es, ein gemeinsames Bild für die zukünftige bauliche Entwicklung des Ortes zu entwickeln. Der gesamte Prozess dauert rund zwei Jahre und soll Ende 2025 abgeschlossen sein.
Die Planung ist in drei aufeinanderfolgende Phasen unterteilt:
1. Grundlagenermittlung
Zunächst wurde eine umfassende Bestandsaufnahme für das gesamte Gemeindegebiet durchgeführt. Dafür hat das Planungsteam vor Ort recherchiert, bestehende Bebauungspläne, frühere Konzepte und Bauakten ausgewertet. So entstand eine fundierte Datengrundlage für die weiteren Schritte.
2. Vorentwurf (aktuelle Phase)
Basierend auf den gesammelten Informationen wurden 19 sogenannte „Teilräume“ gebildet – also Gebiete mit ähnlicher baulicher Struktur und rechtlicher Ausgangslage. Für jeden Teilraum wurde ein Steckbrief erstellt, der die jeweiligen Besonderheiten zusammenfasst. Darauf aufbauend werden mögliche Entwicklungsansätze erarbeitet. Dabei fließen auch Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit direkt in den Planungsprozess ein.
3. Rahmenplanung
In der letzten Phase wird ein übergreifendes Leitbild für die räumliche Entwicklung von St. Peter-Ording erstellt. Zudem entstehen konkrete Ziele sowie Empfehlungen und Maßnahmen für die einzelnen Teilräume.
Die Planung übernimmt das Büro Sweco GmbH aus Hamburg. In enger Abstimmung mit dem Amt Eiderstedt, dem Bürgermeister und dem Vorsitzenden des Bauausschusses wird regelmäßig über den aktuellen Stand gesprochen. Nach jeder Projektphase werden die Ergebnisse in der Politik vorgestellt. Auch der Kreis Nordfriesland wird in den laufenden Abstimmungsprozess involviert.
Seit über einem Jahr gilt nun bereits die Mehrwegpflicht in Deutschland und immer mehr Betriebe in SPO setzen dabei auf RECUP. Wirkliche Vorteile ergeben sich immer dann, wenn viele Betriebe auf das gleiche System setzen. Die Gemeinde SPO möchte die lokalen Unternehmen unterstützen und übernimmt ein Jahr lang die Hälfte der RECUP-Lizenzgebühren. Diese Unterstützung gilt sowohl für bereits bestehende RECUP-Partner als auch für neue Kooperationen. Auch Unternehmen, die noch nicht unter die Mehrwegpflicht fallen, jedoch freiwillig auf Mehrweg setzen, können von dieser Unterstützung profitieren. Die Richtlinien und das Antragsformular sind ab sofort hier verfügbar:
Sie sind im Fachbereich Allgemeinmedizin oder Innere Medizin tätig und können sich vorstellen, Ihren Lebensmittelpunkt an die Nordseeküste zu verlegen?
Dann sind Sie bei uns richtig!
St. Peter-Ording, ein Traumort direkt am Meer.
Gesucht werden ab sofort Hausärzte und Hausärztinnen,
da in den nächsten Monaten einige Sitze frei werden.
Es ist endlich so weit – eine digitale Plattform für Unternehmen auf Bewerbersuche und für Stellensuchende in St. Peter-Ording.
Gemeinsam mit der Agentur Freshkonzept haben wir eine Plattform entwickelt, auf der jedes Gewerbe mit Standort in SPO die Möglichkeit hat, kostengünstig eine Jobanzeige auf der Website zu platzieren.
Bei Fund oder Verlust eines Wertgegenstandes können Sie sich an das Bürgerbüro im Rathaus wenden.
Mehr InfosIhre Ansprechpartner des Ordnungsamtes in St. Peter-Ording:
Frau Munz
Fachbereich I – Bürgerdienste und Ordnung
Sicherheit, Ordnung, Straßenverkehr Sankt Peter-Ording
Badallee 1
25826 Sankt Peter-Ording
Telefon: 04862 1000 123
Frau Niehus
Fachbereich I – Bürgerdienste und Ordnung
Sicherheit und Ordnung, Umwelt
Badallee 1
25826 Sankt Peter-Ording
Telefon: 04862 1000 124